Der Beginn der Osternacht wird bewusst in der Dunkelheit gefeiert, als starkes Zeichen für die Wirklichkeit unseres Lebens und die Hoffnung unseres Glaubens. Die Nacht erinnert an die Finsternis des Grabes und die Erfahrung von Tod und Abschied. Doch genau in diese Dunkelheit hinein wird am geweihten Feuer das Licht der Osterkerze entzündet.
Mit dem Ruf „Christus, das Licht“ wird die Kerze in die dunkle Kirche getragen. Schritt für Schritt geben die Mitfeiernden dieses Licht weiter, bis der Raum von Helligkeit erfüllt ist. Im feierlichen Lichtlob danken wir für dieses Licht und für die Hoffnung, die daraus wächst. Christus, der Sieger über Dunkelheit und Tod, wird als das Licht des Lebens gefeiert.
Ein herzliches Dankeschön an die Neureiteregger Brauchtumsmusi für das kräftige „Zammläutn“ und das Ratschen, mit dem die Feier der Osternacht stimmungsvoll eingeleitet wurde. Ein großes Dankeschön an alle, die diese Auferstehungsfeier so besonders gemacht haben.
Auch heuer wurde in unserer Pfarre das Weihfeuer als lebendiges Zeichen von Ostern von Haus zu Haus getragen. Dieses schöne Brauchtum bringt Licht, Hoffnung und den Segen der Auferstehung direkt zu den Menschen nach Hause. Mit dem Weihfeuer wird die Botschaft von Leben und Zuversicht weitergegeben – eine Botschaft, die uns alle verbindet.
Ein herzliches Dankeschön gilt der Jungschargruppe Hitzendorf, die mit viel Engagement die Feuersegnung durchgeführt hat, sowie allen Kindern, die sich auf den Weg gemacht haben, um den Segen in die Häuser zu bringen. Besonders berührend ist es zu sehen, dass viele Kinder heute gemeinsam mit ihren Vätern unterwegs sind. Männer, die selbst einst das Weihfeuer getragen haben. So wird diese wertvolle Tradition von Generation zu Generation weitergegeben und bleibt lebendig.
Mit vereinten Kräften wird die Palmweihe kurzfristig in die Pfarrkirche verlegt
Das Wetter stellte die Verantwortlichen der diesjährigen Palmweihe vor eine große Herausforderung. Kälte und starker Wind machten eine Feier im Freien zunehmend unsicher. Obwohl zunächst alles draußen vorbereitet wurde, fiel im letzten Moment die Entscheidung, den Gottesdienst kurzerhand in die Pfarrkirche zu verlegen. Dank vieler helfender Hände konnte dies rasch und reibungslos umgesetzt werden.
Die Kindergartenkinder zogen gemeinsam mit ihren Pädagoginnen, anders als gewohnt, aufgrund des großen Andrangs nicht durch die Kirche ein, sondern über die Sakristei. Auch zahlreiche Volksschulkinder waren mit ihren Religionslehrerinnen Sabine und Bernadette dabei und trugen zur lebendigen Feier bei.
Eine Firmgruppe nahm am Stiegenaufgang zur Orgel Platz und engagierte sich auch nach der Messe, indem sie Nussstangerln gegen freiwillige Spenden verteilte.
Die heilige Messe wurde von Pater Paulus gemeinsam mit der Pfarrgemeinde und rund 30 Ministrantinnen und Ministranten gefeiert. In seiner Predigt erinnerte Pater Paulus daran, wie wichtig es ist, trotz aller Begeisterung im Leben am Boden zu bleiben. Jesus wurde beim Einzug in Jerusalem bejubelt, und wusste doch um sein bevorstehendes Leiden. Diese Demut stand im Mittelpunkt seiner Worte.
Für die feierliche musikalische Gestaltung sorgte ein Bläserensemble der Marktmusikkapelle Hitzendorf sowie die Kinder. Die große Beteiligung zeigte, wie wichtig diese Feier vielen ist. Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt, und sogar im Freien feierten noch zahlreiche Menschen über Lautsprecher mit.
Seit einigen Jahren wird im Kirchhof unserer Pfarre das große Palmbuschen-Kreuz aufgestellt. Mit viel Liebe gebunden wird es von den Familien Spari, Labugger, Kager und Schmölzer. Unter großem Einsatz und in gelebter Gemeinschaft.
Dafür sprechen wir ein herzliches Dankeschön aus.
Das Palmbuschen-Kreuz erinnert an den Einzug Jesu in Jerusalem und verweist zugleich auf den Weg von der Freude des Jubels über das Leiden bis hin zur Hoffnung der Auferstehung. Es ist damit weit mehr als ein Brauch, es ist ein sichtbares Zeichen unseres Glaubens.
Wenn das Kreuz im Kirchhof seinen Platz findet, wird deutlich, was unsere Pfarrgemeinschaft trägt: Gemeinschaft, Glaube und Hoffnung. Viele Menschen bleiben stehen, betrachten es und halten inne. Oft ohne viele Worte, und doch innerlich berührt.
Gerade in einer Zeit, in der Kirche für manche Menschen an Bedeutung verloren hat, sind es solche Zeichen und Begegnungen, die Verbindung schaffen. Sie laden dazu ein, Gemeinschaft zu erleben und Glauben als etwas Lebendiges zu erfahren.
Unsere Pfarre versteht sich als ein Ort der Offenheit und Begegnung, an dem alle Menschen willkommen sind.
Ein herzlicher Dank gilt auch dem Kirchenwirt Hitzendorf für die freundliche Bewirtung.
Wir freuen uns auf die gemeinsame Feier der Palmweihe. 🌿
Am Karsamstag, den 4. April, findet wieder die traditionelle Feuersegnung der Pfarre Hitzendorf statt. Um 7:00 Uhr versammeln wir uns vor dem Haus der Pfarre.
Die Feuersegnung ist ein alter Brauch, bei dem das Licht und die Wärme des Feuers als Zeichen von Hoffnung, Leben und Gemeinschaft in unsere Häuser getragen werden. Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind eingeladen, daran teilzunehmen und das gesegnete Feuer mit nach Hause zu nehmen.
Wir danken allen, die diese besondere Tradition möglich machen – sei es beim Aufbau der Feuerstelle, bei der Organisation oder bei der Segnung selbst. Solche Bräuche verbinden uns als Gemeinschaft und lassen die Osterzeit in besonderer Weise lebendig werden.
Seien Sie dabei und erleben Sie diesen stimmungsvollen Brauch mit uns.
Die Osterzeit zählt zu den bedeutendsten Festen im christlichen Jahreskreis und ist reich an Bräuchen, Ritualen und kulinarischen Traditionen. Ein zentraler Bestandteil ist die sogenannte Osterjause, die traditionell in einem geflochtenen Weidenkorb zur Osterspeisensegnung – im Volksmund „Fleischweihe“ – getragen wird. Der Korb wird dabei mit einem bestickten Tuch bedeckt und oft mit frischen Frühlingsblumen geschmückt.
In der Pfarre Hitzendorf finden die Osterspeisensegnungen traditionell an mehreren Orten statt. Neben den Segnungen bei Kapellen und Wegkreuzen in den einzelnen Ortschaften lädt auch die Pfarrkirche Hitzendorf zur gemeinsamen Feier ein. Dadurch wird dieser Brauch für viele Menschen wohnortnah erlebbar und stärkt das Gemeinschaftsgefühl.