Am 9.5.2026 wurde 63 Kinder in der Pfarrkirche Hitzendorf das Sakrament der Kommunion gespendet. Ein aufregender Tag diese Erstkommunion. Thema des Gottesdienstes war
„Wir unter dem Regenbogen“.
Mit Freude, Engagement Euphorie feierten die Kinder zuerst im Kreise unserer Pfarrgemeinde und im Anschluss im Kreise ihrer Familie diesen tollen Tag, der ihnen bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Am 5. Sonntag nach Ostern wurde in Hitzendorf der traditionelle Floriani-Sonntag in einem besonders feierlichen Rahmen begangen. Die freiwilligen Feuerwehren Hitzendorf, Berndorf und Steinberg-Rohrbach marschierten gemeinsam mit der Marktmusikkapelle Hitzendorf vom Rüsthaus zur Pfarrkirche. Insgesamt nahmen rund 130 Feuerwehrkameradinnen und Kameraden an diesem besonderen Anlass teil.
Begleitet wurden sie von Bürgermeister Thomas Gschier, den beiden Vizebürgermeistern Ing. Werner Roth und Mag. Günther Kumpitsch sowie Altbürgermeister Franz Höfer. Die feierliche Wortgottesfeier wurde von Pater Thomas zelebriert, der in seiner Predigt eindrucksvoll die Bedeutung der Feuerwehren für unsere Gesellschaft hervorhob. Besonders betonte er den selbstlosen Einsatz der Kameradinnen und Kameraden, die rund um die Uhr bereitstehen, um Menschen in Not zu helfen, unabhängig von Person oder Situation.
Wie aktuell und unverzichtbar diese Einsatzbereitschaft ist, zeigt der verheerende Waldbrand in Eisbach-Rein. Unter schwierigsten Bedingungen standen zahlreiche Feuerwehrmitglieder über viele Stunden hinweg im Einsatz. Ihr Engagement verdient höchsten Respekt und Anerkennung.
Am Sonntag, dem 26. April, fand in der Pfarre Hitzendorf erneut ein sehr gut besuchtes und beliebtes Pfarrkaffee statt, diesmal gestaltet vom Volkstanzkreis Hitzendorf.
Die Pfarrkaffees sind aus unserem Pfarrleben nicht mehr wegzudenken. Zahlreiche Vereine und Gruppen engagieren sich im Laufe des Jahres, um diese Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen und unsere Pfarrgemeinschaft lebendig zu halten. Dazu zählen die Erstkommunionkinder mit ihren Religionslehrerinnen, unsere Minis, die Vinzenzgemeinschaft, der Sozialkreis, der Männergesangsverein, das Vokalensemble Insieme, der Österreichische Kameradschaftsbund, die Firmgruppen sowie heuer erstmals auch der Kostnixladen, um nur einige zu nennen. Jedes Pfarrkaffee trägt seine ganz eigene Handschrift und macht dadurch den besonderen Reiz dieser Veranstaltungen aus.
Der Beginn der Osternacht wird bewusst in der Dunkelheit gefeiert, als starkes Zeichen für die Wirklichkeit unseres Lebens und die Hoffnung unseres Glaubens. Die Nacht erinnert an die Finsternis des Grabes und die Erfahrung von Tod und Abschied. Doch genau in diese Dunkelheit hinein wird am geweihten Feuer das Licht der Osterkerze entzündet.
Mit dem Ruf „Christus, das Licht“ wird die Kerze in die dunkle Kirche getragen. Schritt für Schritt geben die Mitfeiernden dieses Licht weiter, bis der Raum von Helligkeit erfüllt ist. Im feierlichen Lichtlob danken wir für dieses Licht und für die Hoffnung, die daraus wächst. Christus, der Sieger über Dunkelheit und Tod, wird als das Licht des Lebens gefeiert.
Ein herzliches Dankeschön an die Neureiteregger Brauchtumsmusi für das kräftige „Zammläutn“ und das Ratschen, mit dem die Feier der Osternacht stimmungsvoll eingeleitet wurde. Ein großes Dankeschön an alle, die diese Auferstehungsfeier so besonders gemacht haben.
Auch heuer wurde in unserer Pfarre das Weihfeuer als lebendiges Zeichen von Ostern von Haus zu Haus getragen. Dieses schöne Brauchtum bringt Licht, Hoffnung und den Segen der Auferstehung direkt zu den Menschen nach Hause. Mit dem Weihfeuer wird die Botschaft von Leben und Zuversicht weitergegeben – eine Botschaft, die uns alle verbindet.
Ein herzliches Dankeschön gilt der Jungschargruppe Hitzendorf, die mit viel Engagement die Feuersegnung durchgeführt hat, sowie allen Kindern, die sich auf den Weg gemacht haben, um den Segen in die Häuser zu bringen. Besonders berührend ist es zu sehen, dass viele Kinder heute gemeinsam mit ihren Vätern unterwegs sind. Männer, die selbst einst das Weihfeuer getragen haben. So wird diese wertvolle Tradition von Generation zu Generation weitergegeben und bleibt lebendig.
Mit vereinten Kräften wird die Palmweihe kurzfristig in die Pfarrkirche verlegt
Das Wetter stellte die Verantwortlichen der diesjährigen Palmweihe vor eine große Herausforderung. Kälte und starker Wind machten eine Feier im Freien zunehmend unsicher. Obwohl zunächst alles draußen vorbereitet wurde, fiel im letzten Moment die Entscheidung, den Gottesdienst kurzerhand in die Pfarrkirche zu verlegen. Dank vieler helfender Hände konnte dies rasch und reibungslos umgesetzt werden.
Die Kindergartenkinder zogen gemeinsam mit ihren Pädagoginnen, anders als gewohnt, aufgrund des großen Andrangs nicht durch die Kirche ein, sondern über die Sakristei. Auch zahlreiche Volksschulkinder waren mit ihren Religionslehrerinnen Sabine und Bernadette dabei und trugen zur lebendigen Feier bei.
Eine Firmgruppe nahm am Stiegenaufgang zur Orgel Platz und engagierte sich auch nach der Messe, indem sie Nussstangerln gegen freiwillige Spenden verteilte.
Die heilige Messe wurde von Pater Paulus gemeinsam mit der Pfarrgemeinde und rund 30 Ministrantinnen und Ministranten gefeiert. In seiner Predigt erinnerte Pater Paulus daran, wie wichtig es ist, trotz aller Begeisterung im Leben am Boden zu bleiben. Jesus wurde beim Einzug in Jerusalem bejubelt, und wusste doch um sein bevorstehendes Leiden. Diese Demut stand im Mittelpunkt seiner Worte.
Für die feierliche musikalische Gestaltung sorgte ein Bläserensemble der Marktmusikkapelle Hitzendorf sowie die Kinder. Die große Beteiligung zeigte, wie wichtig diese Feier vielen ist. Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt, und sogar im Freien feierten noch zahlreiche Menschen über Lautsprecher mit.