Am Karsamstag, den 4. April, findet wieder die traditionelle Feuersegnung der Pfarre Hitzendorf statt. Um 7:00 Uhr versammeln wir uns vor dem Haus der Pfarre.
Die Feuersegnung ist ein alter Brauch, bei dem das Licht und die Wärme des Feuers als Zeichen von Hoffnung, Leben und Gemeinschaft in unsere Häuser getragen werden. Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind eingeladen, daran teilzunehmen und das gesegnete Feuer mit nach Hause zu nehmen.
Wir danken allen, die diese besondere Tradition möglich machen – sei es beim Aufbau der Feuerstelle, bei der Organisation oder bei der Segnung selbst. Solche Bräuche verbinden uns als Gemeinschaft und lassen die Osterzeit in besonderer Weise lebendig werden.
Seien Sie dabei und erleben Sie diesen stimmungsvollen Brauch mit uns.
Die Osterzeit zählt zu den bedeutendsten Festen im christlichen Jahreskreis und ist reich an Bräuchen, Ritualen und kulinarischen Traditionen. Ein zentraler Bestandteil ist die sogenannte Osterjause, die traditionell in einem geflochtenen Weidenkorb zur Osterspeisensegnung – im Volksmund „Fleischweihe“ – getragen wird. Der Korb wird dabei mit einem bestickten Tuch bedeckt und oft mit frischen Frühlingsblumen geschmückt.
In der Pfarre Hitzendorf finden die Osterspeisensegnungen traditionell an mehreren Orten statt. Neben den Segnungen bei Kapellen und Wegkreuzen in den einzelnen Ortschaften lädt auch die Pfarrkirche Hitzendorf zur gemeinsamen Feier ein. Dadurch wird dieser Brauch für viele Menschen wohnortnah erlebbar und stärkt das Gemeinschaftsgefühl.
Der Friedhof ist seit jeher ein Ort der Erinnerung, des Innehaltens und der stillen Begegnung. Mit dem Projekt „Stiller Begleiter“ der Katholischen Kirche Steiermark wird dieser besondere Ort nun auch digital erweitert. Es freut uns sehr, dass auch der Friedhof Hitzendorf Teil dieses Angebots ist und damit neue Möglichkeiten für Besucherinnen und Besucher eröffnet.
Der „Stille Begleiter“ ist eine moderne Anwendung, die Menschen in Zeiten der Trauer und des Gedenkens unterstützt. Sie verbindet die gewohnte Atmosphäre des Friedhofs mit hilfreichen digitalen Funktionen, die sowohl vor Ort als auch von zu Hause aus genutzt werden können.
Ein zentrales Element ist die einfache Suche von Grabstellen. Besucherinnen und Besucher können gezielt nach Namen suchen und sich den Weg zum Grab direkt anzeigen lassen. Gerade für auswärtige Angehörige oder seltene Friedhofsbesuche ist dies eine wertvolle Hilfe.
Darüber hinaus bietet der „Stille Begleiter“ die Möglichkeit, persönliche Gedenkseiten zu gestalten. Hier können Fotos, Lebensgeschichten oder Gedanken an Verstorbene geteilt werden. So entsteht ein digitaler Erinnerungsraum, der über den Friedhof hinaus verbindet und das Andenken lebendig hält.
Auch praktische Angebote rund um das Grab sind integriert: So können Blumen bestellt und zum Grab geliefert werden. Ebenso besteht die Möglichkeit, Messintentionen zu bestellen, um im Gebet besonders an Verstorbene zu denken.
Der Gottesdienst am Sonntag, 15. Närz war für unsere Pfarre von besonderer Freude, Gemeinschaft und lebendigem Glauben geprägt.
Zu Beginn seiner Predigt hielt Pater Paulus ein Gefäß mit Chrisamöl in den Händen. Dieses besondere Öl wird in der Kirche bei wichtigen Sakramenten verwendet – etwa bei Taufen, Firmungen oder Salbungen. Schon in biblischen Zeiten wurden damit auch Könige gesalbt. Im Evangelium hörten wir von der Salbung des jungen David zum König.
Die Salbung ist ein Zeichen der Berufung: Gott ruft Menschen dazu, ihre Talente einzusetzen und sein Wort weiterzutragen. Jeder Mensch ist eingeladen, mit seinen Fähigkeiten zum Leben der Gemeinschaft beizutragen und Verantwortung zu übernehmen.
Diese Berufung wurde auch in unserem Gottesdienst auf besondere Weise sichtbar.
Mit großer Freude wurden vier neue Ministrantinnen und Ministranten feierlich eingekleidet und in den Dienst in unserer Pfarrgemeinde aufgenommen. Das Ministrantengewand, so betonte Pater Paulus, ist dabei nicht nur ein äußeres Zeichen. Es kann auch Halt und Schutz geben und erinnert daran, dass dieser Dienst ein wichtiger Teil des kirchlichen Lebens ist.
Der Sozialkreis der Pfarre Hitzendorf setzt sich für Menschen in unserer Pfarrgemeinde ein, die Unterstützung, ein offenes Ohr oder einfach ein wenig Gesellschaft brauchen. Unser Anliegen ist es, aufmerksam hinzusehen, füreinander da zu sein und Hilfe dort anzubieten, wo sie gebraucht wird.
Die Verantwortung für die Pfarre liegt bei Pater Mag. Paulus Kamper, der die Arbeit des Sozialkreises begleitet. Den Vorsitz des Sozialkreises hat Mag. Heinrich Winkelmayer inne. Zum Team gehören außerdem Pastoralreferentin Gundula Handler, Pfarrgemeinderatsvorsitzende Alexandra Kollegger, Sigrid Spath, Günter Labugger, Rosi Durstmüller, Inge Kopp sowie seit Kurzem auch Hilde Kager, die unser Team tatkräftig unterstützt.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen ehrenamtlichen Mitgliedern, die mit viel Engagement und Herz für ihre Mitmenschen da sind.
Der Sozialkreis trifft sich einmal im Quartal zu einer Teambesprechung, um sich auszutauschen und mögliche Unterstützungsbedarfe im Pfarrgebiet zu besprechen. Dabei stehen wir auch in engem Kontakt mit der Vinzenzgemeinschaft, der Caritas und dem Sozialreferat der Gemeinde Hitzendorf.